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Piz Amalia Music Festival

KünstlerInnen von nah und fern

Künstler von nah und fern

Nachwuchs-Musiktalente aus den Niederlanden, unter Leitung von Anthony Zielhorst lassen gemeinsam mit Schweizer Ausnahmekünstlern des Konservatorium Winterthur, unter Leitung von Valentin Gloor die Unterengadiner Bergwelt musikalisch erklingen. 
Die Nachwuchsmusiker des Königlichen Konservatoriums in Den Haag reisen eigens für diesen Anlass in die Schweiz. Mit den Räumlichkeiten auf gewagter Höhe sind diese Tage nicht nur für Gäste eine Expedition – sondern auch für Instrumente, Musiker und Organisatoren.

Nachwuchstalente aus dem Königlichen Konservatorium Den Haag

Das Koninklijk Conservatorium – das Königliche Konservatorium – in Den Haag, ist eine Fachhochschule für Musik und Tanz und zählt zu den führenden Musikinstitutionen der Niederlande.

Das Konservatorium wurde 1826 von König Wilhelm I. gegründet. 1990 fusionierte das Königliche Konservatorium mit der Königlichen Akademie der Bildenden Künste zur Hochschule für Bildende Künste, Musik und Tanz und bildet nun deren Fakultät Musik und Tanz. 

Das Königliche Konservatorium bietet Bachelor- und Master-Studiengänge auf den Gebieten Musik der europäischen Klassik, Alte Musik, Jazz, Sonologie (Schall- und Klangwissenschaft), Bild und Ton/Kunstwissenschaft, Klangkunst, musikalische Komposition, Ballett, Oper, Creative Arts und Darstellende Kunst. Außerdem gibt es Professuren für „Lebenslanges Musiklernen“ und für „Artistry21“ (Konzertartistik im 21. Jahrhundert), sowie einen Master-Studiengang Musikpädagogik.

Leonardo Costa, Oboe

Leonardo Costa.

Leonardo Costa (Rom, 2003) begann im Alter von acht Jahren, nach zahlreichen Kursen und Unterricht in Musiktheorie, Klavier und Schlagzeug, mit dem Spielen der Oboe.

Im Alter von neun Jahren begann er 2012 sein Studium als interner Student am Konservatorium "Ottorino Respighi" in Latina (Italien), wo er unter der Leitung von Paolo di Cioccio sein Oboenstudium fortsetzte. Während dieser Zeit war er Mitglied des Chores „Le Voci del Sole“ (unter der Leitung von Nicolo ’Iucolano) des Konservatoriums, wobei er auf zahlreichen Festivals als auch bei einem internationalen Wettbewerb am Gardasee auftrat.

Als er elf Jahre alt war, wurde Leonardo 2014 als interner Schüler an der Schule für junge Talente, Königliches Konservatorium Den Haag angenommen. Hier setzte er sein sein Oboenstudium unter der Leitung von Ali Groen und anschliessend Jeroen Soors fort.

Als Oboist ist er Mitglied des Ensembles Viotta, mit welchem er auf vielen Festivals auftrat und vor zwei Jahren in Aix-en-Provence und Avignon, Frankreich, auf Tournee ging.

Als Student am Königlichen Konservatorium ist Leonardo Mitglied des ABC (Atheneum Blazers Consort) und des AKO (Atheneum Kammerorchester). Dabei hat er an vielen Projekten teilgenommen, trat bei jährlichen Weihnachtskonzerten in der Nieuwe Kerk in Den Haag auf und reiste kürzlich für eine Konzerttournee nach Winterthur.

Laima Minenko, Horn

Laima Minenko.

Laima Minenko (2004) wurde in Deutschland als Tochter einer rumänischen Mutter und eines ukrainischen Vaters geboren. Als sie vier Jahre alt war, zog Laima nach Den Haag, wo sie bis heute wohnt. Sie begann mit zehn Jahren Horn zu spielen bei Caroline Bovee und Klaske de Haan. Seit 2015 studiert sie an der an der Schule für junge Talente, Königliches Konservatorium Den Haag bei Marielle van Pruijsen-Endepoel.

Laima hat mit verschiedenen Jugendorchestern in und um Den Haag gespielt, so zum Beispiel im Ensemble Viotta, wo sie auch einen Solo Auftritt hatte, oder im Hofstad Jugendorchester, Den Haag.

Valentin Lupp, Trompete

Valentin Lupp, Jahrgang 2001, ist in Winterthur aufgewachsen. Im Alter von 10 Jahren begann er mit dem Trompetenspiel bei André Meier am Konservatorium Winterthur. Ende 2017 wurde er in die Klasse von Prof. Laurent Tinguely an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) aufgenommen.

Valentin Lupp spielt seit 2015 im Winterthurer Jugendsinfonieorchester und hat schon bei diversen anderen Orchestern als Zuzüger mitgespielt.

Valentin Lupp macht zudem eine Lehre als Trompetenbauer bei Musik Spiri und schliesst im Sommer 2020 ab. Nach der Lehre hat er vor, Trompete zu studieren.

Claire Schuurmans, Harfe

Claire Schuurmans (2004) wurde in Delft geboren und begann im Alter von fünf Jahren Harfe zu spielen. Sie nahm Privatunterricht bei Jaike Bakker und studiert seit August 2017 an der Schule für junge Talente, Königliches Konservatorium Den Haag bei Ernestine Stoop.

Seit 2012 spielt sie Harfe im Hofstad Jugendorchester Den Haag. Mit diesem Orchester durfte sie 2016 auf der Noordeinde Nocturne, dem Festival Classique und während einer Deutschlandtournee solo spielen. Weitere Soloauftritte erfolgten am Delfter Kammermusikfestival und am Grachtenfestival in Amsterdam. Sie war im Podiumsprogramm von NPO Radio 4 und im Weihnachtsprogramm im Fernsehen zu hören.

Claire ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe. Im Februar 2017 erhielt Claire einen 1. Preis und den Publikumspreis im Finale des Prinzessin Christina-Wettbewerbs in Rotterdam. Während des Nationalen Halbfinales in Den Haag erhielt sie eine Lobende Erwähnung. Darüber hinaus gewann Claire beim Rosa-Spier-Harfenwettbewerb in der Kategorie Pedalharfe bis 14 Jahre (2018) und 15-17 Jahre (2020) den 1. Preis und den Preis für das beste Pflichtprogramm. Im Sommer 2018 gründete sie zusammen mit Dominique Seelen und Douwe Eisses das DoC-Trio und nahm Unterricht im Kammermusikatelier in Delft. Mit diesem Trio gewann sie 2019 den Stimulierungspreis des Prinzessin Christina-Wettbewerbs.

Claire besuchte Meisterkurse bei Sivan Magen, Sylvain Blassel und Edward Witsenburg.

David Hubov, Violine

David Hubov (18 Jahre) besucht zurzeit die Pädagogische Maturitätsschule in Kreuzlingen (Kunst- und Sportklasse), welche er im Sommer 2020 abschliessen wird. Seit 2016 nimmt er Unterricht in der Violinklasse von Rahel Cunz am Konservatorium Winterthur. Nach seiner Matura möchte er gerne Violine studieren.

Den ersten Kontakt mit der Musik hatte er bereits in jungen Jahren im Elternhaus. Mit fünf Jahren bekam er seinen ersten Klavierunterricht bei seinem Vater und sang regelmässig im Kinderchor beziehungsweise Jugendchor St. Martin Arbon.

Als er sieben Jahre alt war, entschied er sich für den Violinunterricht an der Musikschule Arbon bei Leo Gschwend. Bei Musizierstunden an der Musikschule, Konzerten sowie privaten Anlässen konnte er regelmässig Bühnenerfahrung sammeln und vor allem mit seinen Zuhörern die Freude an der Musik teilen. Das Üben, die Proben und besonders die Vorbereitung auf Wettbewerbe motivieren ihn stetig, dabei zu bleiben. Es bereitet ihm sehr viel Freude, sich mit der Musik auseinander zu setzen.

Durch die Teilnahme am Begabtenförderungsprogramm Musik Thurgau hatte David die Möglichkeit, Schule und Musik optimal zu verbinden. Nach diesen drei Jahren im Begabtenförderungsprogramm Musik Thurgau bestand er die Aufnahmeprüfung der Kunst- und Sportklasse an der pädagogischen Maturitätsschule in Kreuzlingen. Die Kunst- und Sportklasse ermöglicht ihm, seine musikalische und schulische Weiterbildung zu koordinieren und fortzusetzen.

Else Marije Baas, Violine/Viola

Else Marije Baas begann 2010 im Alter von fünf Jahren mit dem Spiel auf der Violine nach der sogenannten Suzuki-Methode. 2014 trat sie in die Schule für junge Talente, Königliches Konservatorium Den Haag ein, wo sie seitdem Kurse bei Mireille van der Wart besucht.

Else hat an verschiedenen Wettbewerben teilgenommen und 2013 den Florenz-Wettbewerb gewonnen. Im Dezember 2017 trat sie als Solistin beim Tollens-Ensemble auf. Sie hat auch an verschiedenen Meisterkursen und Sommerpraktika in den Niederlanden oder im Ausland teilgenommen.

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Simone Kolb, Violine/Viola

Simone Kolb wurde 2002 geboren. Mit sieben Jahren begann sie das Spiel auf der Violine. Ihre ersten Geigenlektionen erhielt sie am Konservatorium Winterthur von Andrea Linsi, später bei der Jugendmusikschule Winterthur. Seit 2015 nimmt sie Unterricht bei Annette Birkenmeier am Konservatorium Winterthur und wurde 2014 ins Förderprogramm aufgenommen.

Schon früh spielte Simone in diversen Streicherensembles des Konservatoriums und schliesslich seit 2015 wirkt sie im Winterthurer Jugend Sinfonie Orchester WJSO, aktuell in der 1. Violine, mit. Zudem nimmt sie oft an Kammermusikkursen teil und spielt in verschiedenen Formationen, zum Beispiel seit einiger Zeit mit einem Duopartner am Klavier.

Derzeit besucht Simone die Atelierschule Zürich und führte im Rahmen ihrer Maturaarbeit ihr eigenes Konzert auf, mit zeitgenössischer und klassischer Musik.

Sophie Marie Ochsner, Violoncello

Sophie Maria Ochsner ist am 09.07.2003 geboren. Seit 2009 nimmt sie am Konservatorium Winterthur Cellounterricht, zuerst bei Doris Maria Sigrist, anschliessend wechselte sie zu David Lüthy. Zusätzlich spielte sie in Ensembles von Gabriela Ramsauer und später bei Bettina Macher. Anfang 2015 wurde sie ins Förderprogramm aufgenommen und durfte nach vier erfolgreich absolvierten Stufentests zusätzlich Klavierunterricht nehmen.

Im Sommer 2017 schaffte sie den Schritt ins Winterthurer Jugendsinfonieorchester. In den Sommerferien hat sie jeweils im Rahmen der Musikkurswochen in Arosa an vielen Kammermusikprojekten teilgenommen. Im März 2018 wagte sie sich erstmals an einen schweizerischen Musikwettbewerb und erlangte auf Anhieb den 2. Preis in ihrer Kategorie. Im Sommer 2019 trat sie in die Kunst- und Sportklasse des Gymnasiums Kreuzlingen ein mit der Absicht später Musik zu studieren.

Ihr Wunsch ist Cellistin und Dirigentin zu werden und einer der grössten Träume ist, als Solistin an einem Konzert auftreten zu können.

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